GLÜCK macht Schule

"Glück macht Schule" definiert sich als lebenspraktische Orientierungshilfe für SchülerInnen, deren Ziel es ist, das Positive zu verstärken (Stärken stärken statt das Negative zu beseitigen).

 

Als Grundlage dient der aristotelische Glücksbegriff, dem entsprechend die Bereiche wie Körper, Seele und auch Gemeinschaft erfahren werden. Es wird davon ausgegangen, dass das Glück eine Gesamtkonstruktion einzelner Glücksbausteine ist, die nur als Einheit wirksam werden. Glück ist erlernbar und spiegelt sich im erfolgreichen Handeln wider (Selbstwirksamkeit).

 

Weitere wertvolle Erkenntnisse sind der Positiven Psychologie mit ihrem Vorreiter Martin Seligman zu verdanken: Jeder Mensch trägt den Keim zum Glück in sich, "er muss diesen ans Licht heben".

 

Auf die Schule umgelegt nennt Hartmut von Hentig im Bildungsplan von Baden Württemberg als wichtige zukünftige Maßnahmen "die Zuversicht junger Menschen, ihr Selbstbewusstsein und ihre Verständigungsbereitschaft zu erhöhen" und "sie Freude am Lernen und an guter Leistung empfinden zu lassen".

 

Besonderes Augenmerk wird der sozialen Verantwortung gewidmet. Das Gefühl der Verpflichtung gegenüber den Mitgliedern der Gemeinschaft manifestiert sich im sozialen Handeln, wobei auch die Gruppe in hohem Maß zum Selbstwertgefühl des einzelnen Individuums beiträgt. Damit leistet das "Glück" in der Schule zusätzlich einen wertvollen Beitrag zur Gewaltprävention.