Das Jahresthema 2014/15

 

 

Ich habe einen Traum

 

"Wenn einer einen Traum träumt, bleibt es nur ein Traum, träumen ihn viele, wächst daraus ein Baum…" (K. Mikula)

"Nicht aufhören zu träumen…"

Am Ende dieses Schuljahres, in dem "Traum" unser Jahresthema war, wollen wir zurückblicken, was an Träumen sich erfüllt hat, was offen geblieben oder zerplatzt wie eine Seifenblase ist.

 

Bei unserem Schulabschlussgottesdienst ließen wir Seifenblasen in den Himmel steigen, die unsere Träume, die erfüllten und die nichterfüllten, symbolisierten, denn Seifenblasen sind unberechenbar, so wie das Leben.

 

Deine Träume sind wie Seifenblasen,

die im  Sonnenlicht so bunt schimmern

und durch die weite Welt schweben.

 

Deine Träume sind wie Seifenblasen,

die so leicht durch die Luft tanzen,

wie auf unsichtbaren Straßen.

 

Deine Träume sind wie Seifenblasen,

vielfarbig und so schön rund,

aber auch zart und zerbrechlich.

 

Deine Träume sind wie Seifenblasen.

Pass gut auf sie auf!

Von bedingungsloser Liebe träumen…

 

In der Fastenzeit haben wir uns zum Thema Liebe Gedanken gemacht.

 

Wir haben uns mit den verschiedenen Facetten der Liebe auseinandergesetzt: mit der Liebe innerhalb der Familie, mit der freundschaftlichen Liebe, mit der Liebe zwischen Mann und Frau, mit der gleichgeschlechtlichen Liebe, mit der Liebe für eine Sache, mit der Liebe zu Tieren…

 

Wir fanden heraus, was es braucht, damit Liebe gelingen kann und haben dies "in der Woche der liebenden Aufmerksamkeit" in die Tat umgesetzt.

 

Von bedingungsloser Liebe träumen…, von einer Liebe träumen, die keine Unterschiede nach Religion, Hautfarbe, Alter usw. macht, von einer Liebe träumen, die nicht auf den eigenen Vorteil bedacht ist, die nicht rechnet… ist das nur ein Traum oder erleben wir diese Liebe in unserem Leben, im Hier und Jetzt?

 

In Jesus Christus sehen wir diese bedingungslose Liebe aufleuchten. Er ist den Weg der bedingungslosen Liebe gegangen. Im nachösterlichen Wortgottesdienst haben wir diesen Weg Jesu Christi bedacht und gefeiert.

Von Weihnachten träumen…

 

Die Weihnacht weckt bei vielen Menschen eine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit, Liebe, Friede… . Lassen wir diese Sehnsucht sprechen und kleiden sie in Worte.

 

Einmal im Jahr vom Frieden träumen, zu wenig.

Einmal im Jahr von Liebe träumen, zu wenig.

Einmal im Jahr vom Helfen träumen, zu wenig.

Einmal im Jahr von Freiheit träumen, zu wenig.

Einmal im Jahr von Hilfe träumen, zu wenig.

Einmal im Jahr von Sehnsucht träumen, zu wenig.

Einmal im Jahr von Gott träumen, zu wenig.

Einmal im Jahr von Weihnachten träumen, zu wenig.

Einmal im Leben einen Traum verwirklichen, genug.

(W. Schmölders)

 

Ausgehend von diesem Text sammelten die SchülerInnen Wörter, die sie mit ihren Träumen verbinden. Sie setzten sich mit diesen Wörtern auseinander und verfassten kurze Texte, die wir dann gemeinsam auf unserer „Adventtafel“ im Rahmen einer kleinen Feier veröffentlichten.

Wovon träumen wir, wenn wir an dieses Schuljahr denken?

 

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer schrieben im Gottesdienst ihre

Träume auf Blätter. Mit diesen Blättern schmückten wir unseren "Traumbaum" im Eingangsbereich unserer Schule.  

 

Dieser Traumbaum soll uns immer wieder, gerade dann wenn es hektisch wird, an unsere Träume erinnern, damit aus unserem Traum, nicht nur ein Traum, sondern mehr als nur ein Traum wird.